INSTITUT VERKEHR UND RAUM, FH ERFURT

PROJEKTTEAM

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Prof. Dr. Matthias Gather

Prof. Dr. Matthias Gather studierte von 1980-1986 Geographie (Diplom), Volkswirtschaft und Soziologie an der Universität Frankfurt am Main sowie von 1984-1985 an der University of Manchester, England. 1988-1991 folgte die Promotion am Institut für Kulturgeographie, Stadt- und Regionalforschung der Universität Frankfurt.

Seine berufliche Laufbahn umfasste Beschäftigungen als freier Mitarbeiter der Prognos AG, Basel, bei der Fa. Lahmeyer International, Frankfurt am Main, sowie als Projektleiter bei der Planungs- und Ingenieurgesellschaft Infrastruktur und Umwelt, Prof. Dr.-Ing. H.R. Böhm & Partner, Darmstadt. Seit 1996 bekleidet er die Professur für Verkehrspolitik und Raumplanung an der Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr der Fachhochschule Erfurt. Seit 2003 ist er darüber hinaus in der Leitung des von ihm gegründeten Forschungsinstituts Verkehr und Raum tätig, in dem er zahlreiche Forschungsprojekte auf allen Maßstabsebenen betreut.

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Dr. Claudia Hille

Claudia Hille hat Soziologie an der Universität Leipzig sowie am Collegium Civitas in Warschau studiert und war anschließend von 2009 bis 2012 als Referentin im Deutschen Bundestag tätig. Seit Dezember 2013 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt und war bisher in verschiedenen Forschungsprojekten im Themenfeld "Nachhaltige Mobilität" tätig. 2021 hat sie mit einer Arbeit zu den Auswirkungen residenzieller Multilokalität auf das Verkehrshandeln an der Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert. 

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Wiebke Mros 

Wiebke Mros absolvierte ihr Bachelorstudium der Umweltingenieur-wissenschaften an der RWTH Aachen. Für den Master wechselte sie an die Bauhaus-Universität Weimar, um Verkehrswesen zu vertiefen. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie Überholabstände von Autofahrenden zu Radfahrenden im innerstädtischen Bereich. Seit Dezember 2021 ist Wiebke Mros als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt tätig und beschäftigt sich hier unter anderem mit dem Thema "Abstellanlagen für Lastenfahrräder".

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Nora Gersie

Nora Gersie studierte Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar und absolvierte dort 2020 ihren Master. Während ihrer Auslandsstudienaufenthalte in Plymouth und Brüssel wuchs ihr persönliches Interesse an der gesundheitsfördernden und gestalterischen Weiterentwicklung urbaner Räume. Daher widmete sie sich in ihrer Masterarbeit der Wechselwirkung von sinnlicher Wahrnehmung und körperlicher Bewegung im Zusammenhang mit Stadtgestaltungselementen. Parallel zum Studium arbeitete sie als studentische Hilfskraft an der Professur Stadtplanung sowie der Professur Raumplanung und Raumforschung der Bauhaus-Universität Weimar. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie in einem Stadtplanungsbüro unter anderem an Machbarkeitsstudien, Festlegungen von Sanierungsgebieten sowie in der Betreuung von architektonischen Jurysitzungen. Seit Juli 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ALADIN am Institut Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt.

Das Institut Verkehr und Raum (IVR) wurde im Jahr 2003 als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Verkehrs- und Transportwesen der Fachhochschule Erfurt gegründet.

Es dient der anwendungsnahen, fachbereichsübergreifenden wissenschaftlichen Forschung sowie dem Know-How Transfer in die Praxis in den Bereichen Verkehrswesen und Raumplanung. Schwerpunkte der Arbeit sind die Erforschung von Verkehrsursachen und -wirkungen, generelle Zusammenhänge von Raum, Mobilität und Verkehrsverhalten sowie die Stadt- und Regionalentwicklung. Daneben stehen konkrete Raumuntersuchungen, Erreichbarkeitsanalysen oder Bewertungsverfahren.

Das Institut arbeitet gleichermaßen in der Grundlagen- wie in der Auftragsforschung. Die Mithilfe bei der Umsetzung von Konzepten und die Implementierung von innovativen Lösungen gehören ebenso zu den Aufgaben wie Methodenberatung, Kooperationsmanagement oder die Organisation von Workshops und Tagungen.

Das Institut arbeitete bereits erfolgreich mit europäischen Einrichtungen, Ministerien des Bundes und der Bundesländer sowie deren nachgeordneten Fachbehörden, Gebietskörperschaften, der Wirtschaft, Beratungsunternehmen sowie in Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen im Forschungsverbund zusammen.